Inhaltsangabe:

Das Meer und seine Reichtümer unter Wasser bestimmen das Leben der Zwerge. Varnum ist ein junger Schürftaucher, auf der Suche nach Reichtum und dem Herzen der jungen Zwergin Besana. Er ahnt nicht, dass die Handelswege der Meere vom Kriegszug der Sendar bedroht sind. Doch als die Zwerge einem havarierten Schiff des menschlichen Reiches Telan beistehen, werden sie in einen unbarmherzigen Konflikt hinein gezogen. Mit pragmatischem Humor und dem Einfallsreichtum des Zwergenvolkes stellen sich Varnum und die anderen der Bedrohung. Gemeinsam bestehen sie manches Abenteuer auf und unter dem Wasser.

Fazit:

Normalerweise kenne ich es so, das Zwerge auf dem Lande leben, im Gebirge und Erze tief in den Bergen suchen. In “Die Zwerge der Meere“ ist es allerdings etwas anders, ihr Lebensraum ist, wie der Titel schon aussagt, das Meer. Und genau da suchen und schürfen sie nach wertvollen Schätzen, mit denen sie handeln können.

Alles ist glaubhaft und authentisch geschrieben, man brauch nicht einmal die Augen schließen um sich die schwimmende Zwergenstadt, die Schürfer in ihren Tauchanzügen oder die großartig, beschriebenen Schiffe bildlich vorzustellen.

Natürlich spielen auch Menschen wieder eine Rolle. Aus dem Reich Anram und Telan erwarten die Zwerge helfende Hände, starke Freundschaften werden zwischen den Völkern geknüpft. So muss es auch sein, wenn sie die Sendar vernichten und nicht Opfer ihrer Zangen werden wollen.

Michael H. Schenk gelingt es die unterschiedlichen Völker und Umgebung, bildhaft und detailiert darzustellen. Das Zwergenvolk schließt man als Leser sehr schnell ins Herz, was bei ihrer offenen, herzlichen Art, gar nichts anderes zu lässt.

Der Schreibstil ist angenehm und das Buch lässt sich flüssig lesen. Michael H. Schenk versteht es die Geschichte zum Leben zu erwecken, und legt großen Wert auf die großen, wie auch kleinen Details.

Ich hoffe sehr das es noch Fortsetzungen von Varnum und seinen Freunden geben wird!

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