Allgemeines:

Am 18. November war es wieder soweit – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1, kam nach langem Warten endlich ins Kino. Viele Fans haben bereits darauf gewartet, auf die Fortsetzung, das Finale Ende der Potter Verfilmungen. Wird es so spannend wie im Buch? Schenken sie den wichtigen Details ihre Aufmerksamkeit oder lassen sie wieder viele Dinge weg, wo mancher Fan (wie ich), nur den Kopf drüber schütteln kann?

Um das herauszufinden, ging ich am 20. November ins Kino und meine Eltern hab ich gleich mitgeschleppt (schöner Familien Abend, ähm Nacht). Da die Tage davor und auch an dem Abend alles schon belegt war, mussten wir die 23 Uhr Vorstellung nehmen. Dafür hatten wir natürlich extra einen Mittagsschlaf gemacht, wie es sich gehört (oder so ähnlich).
Was wäre ein Kinobesuch ohne Popcorn? So „bewaffnet“ gingen wir zu unseren Plätzen und ließen uns von der ellenlangen Werbung berieseln, bis der Film endlich begann…

Inhaltsangabe:

Harry, Hermine und Ron müssen sich alleine auf eine lebensgefährliche Mission begeben: Die Unsterblichkeit Voldemorts – seine Horkruxe finden und zerstören. Das Trio muss sich diesen schweren und gefährlichen Aufgaben alleine, ohne Hilfe ihrer Professoren oder des Orden des Phoenix stellen, da der Minister getötet wurde und das Ministerium in die Hände von Voldemort gelangt ist. Ständig vor den Todessern und den Greifern (Kopfgeldjägern) auf der Flucht, müssen sie das Schwert von Godric Gryffindor suchen um die restlichen Horkruxe zu finden und zu zerstören. Als sie die Hoffnung fast verloren haben, erfahren die drei von einer alten Legende – den Heiligtümern des Todes. Ist sie wahr oder doch nur ein Märchen? Und wenn ja, was wird geschehen wenn Voldemort alle Heiligtümer findet?

Fazit:

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1 ist ein schaurig-düsterer Film, teilweise wird es blutig und sehr brutal, also nichts mehr für die kleinen Kinder. Aber auch der Humor kommt ab und zu durch, das besonders Ron, dargestellt von Rupert Grint, zu verdanken ist. Alles in allem eine recht gute Mischung aus Spannung, Action und einer kleine Prise Humor.

Sehr zu meinem Missfallen gibt es auch bei diesem Film, Änderungen und wichtige Handlungsstränge die, auf Grund der Länge wahrscheinlich, ausgelassen wurden. Was wieder einmal, sehr schade ist!

Neueinsteiger allerdings (sofern es sie noch gibt) die die Bücher nicht kennen, werden bei dem 7. Teil arge Probleme haben manche Hintergründe zu verstehen. Hier ist Vorsicht geboten, der Film nimmt keine Rücksicht mehr auf „Gelegenheitsgucker“.

Insgesamt ist Harry Potter und die Heiligtümer des Todes doch ein gelungener Film und für mich einer der besten Potter Verfilmungen bisher. Ich muss dazu sagen, das ich kein Freund von den Verfilmungen bin, sie sind alle nicht besonders gut umgesetzt und gerade die jungen Schauspieler haben mich nie vom Hocker gerissen. Aber leider ist es meist so, das die Bücher besser sind, als die Filme.

Trotz allen kleinen und größeren Fehlern, freue ich mich auf den zweiten Teil, dem Finale, nächstes Jahr und dann hoffentlich in 3D!

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