Inhaltsangabe:

Das Land der Sieben Königreiche ist in Aufruhr: Der König des Nordens wurde ermordet! Für Wolf vom Volk der Streuner – halb Mensch, halb Tier – ist das noch kein Grund zur Aufregung. Doch als er zufällig ein Gespräch der Verschwörer mit anhört, muss er erkennen, dass alle sieben Reiche von Lesh-Tanár in großer Gefahr schweben. Zusammen mit drei anderen Streunern beschließt Wolf, den Attentätern das Handwerk zu legen. Für die tapferen Streuner beginnt das Abenteuer ihres Lebens …

Fazit:

Dieses Abenteuer wird aus der Sicht von dem doch etwas leichtgläubigen Wolf geschrieben, der mit seinen drei Gefährten in eine Verschwörung hineingerät.

Leider haben mich die Protagonisten nicht überzeugt, auch wenn sie halb Mensch, halb Wolf sind, wirken sie auf mich doch zu menschlich.
Sicherlich gibt es ein paar Merkmale, wie zum Beispiel die Begrüßung durch Nasenstüber, die durchaus zu den Streunern passen, aber leider werden zu wenige solcher Eigenschaften beschrieben.

Die Geschichte mit all ihren Intrigen verläuft oftmals sehr vorhersehbar. Erst flüchten sie, dann geraten sie in einen Krieg – und das im Wechsel. Ein wenig mehr Abwechslung hätte dem Buch nicht geschadet.

„Streuner“ ist gut und schnell zu lesen, obwohl sich manche Stellen als recht zäh erweisen. Als Lektüre für zwischendurch aber ist sie gut geeignet. Schöne Ansätze sind bei dem Erstlingswerk von Manuel Charisius vorhanden, hoffen wir, dass er sich bei seinen nachfolgenden Büchern steigern wird.

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